Geschichte der Fischerei am Hintersee

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Die Gründung des Fischereivereines Hintersee mit  Pacht des Gewässers erfolgte im März 2000, als Obmann fungierte Dir. Josef Huber bis Februar 2012. Ihm folgte Gottfried Leitner aus Faistenau ab diesem Zeitpunkt als neuer Obmann nach.  Die Anzahl der Vereinsmitglieder schwankt über die Jahre jeweils zwischen 60 und 100 Fischern.
Bereits im Gründungsjahr stand dem Verein zur Bewirtschaftung des Gewässers, zum Zwecke der Fischereiaufsicht und zur Durchführung der Angelfischerei eine Holzzille zur Verfügung. 2002 wurden zwei weitere gebrauchte, größere Holzzillen angekauft, welche nach Adaptierung und Restaurierung den Jahreskartenfischern ab 2003 zur Verfügung standen. 2012 wurden 2 Holzzillen durch neu angeschaffte Aluminiumboote ersetzt.
Im Jahre 2003 begann die Kooperation mit der Salzburg AG, die sich bis heute bestens bewährt hat.
Ein besonderes Anliegen war und ist dem Verein die Ausbildung des Fischernachwuchses, der Jungfischer. Seit Gründung des Fischereivereines Hintersee bis einschließlich das Jahr 2011 haben mehr als 190 Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene die durch den Verein angebotenen Jungfischerkurse besucht und anschließend die gesetzliche Fischerprüfung mit Erfolg abgelegt.
Im Sommer und Herbst 2005 erfolgte eine wissenschaftliche Untersuchung des Hintersees durch das „Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde, Scharfling“ sowie die „Universität Salzburg, Fachbereich Organismische Biologie“ in Zusammenarbeit mit dem Fischereiverein Hintersee. Basierend auf den Ergebnissen dieser Studie wurde durch den Verein ein Bewirtschaftungskonzept für den Hintersee erarbeitet, der jährliche Fischbesatz mit Saiblingen, Seeforellen und Bachforellen erfolgt auf Grundlage dieses Konzeptes.